Lauf der Dinge
von Konstantin Rogalla
Thomas Schittek, am 8. Januar 1964 in München geborener Maler und Keramik-Künstler, ist ein begnadeter Zeichner und Maler und wurde bereits in seiner frühen Schaffensphase, die durch seine stets sehr eindrücklichen, ja imposanten Werke, gekennzeichnet waren, mit Einladungen zu bedeutenden Ausstellungen, z.B. in München, Hamburg und Los Angeles geehrt. Eine Vielzahl seiner Werke befindet sich seitdem in privaten Sammlungen auf der ganzen Welt.
Der Künstler befasst sich seit vielen Jahren in seinen Werken mit Fragen des Seins und den Beziehungen der Menschen untereinander und in ihrer natürlichen Umgebung. Einen besonderen Einfluss in seiner Kreativität haben hierbei das Licht und die Stimmungen in seiner Umgebung, was vermutlich auch dazu beitrug, dass er sich Mitte der 90er Jahre an der Küste Portugals niederließ - zugegeben etwas abseits der Hot Spots der europäischen Kunstszene – aber eine Landschaft, die ihn begeistert und inspiriert.

Tempera, 1988

Seit dieser Zeit fasziniert ihn auch die in Portugal traditionelle Keramikkunst, der er sich seit nun gut 15 Jahren mit großer Hingabe widmet und ihm inzwischen verschiedene Lehraufträge an Akademien einbrachte.

Lissabon 2009

Dies hat u.a. dazu geführt, dass mehrere seiner großen Säulen, Stelen und Obelisken im öffentlichen Raum ausgestellt wurden - besonders beeindruckend die fast 14 Meter hohen farbenfrohen Keramiksäulen, die an der Universitätsklinik in Lissabon ihren dauerhaften Platz fanden.

Keramik, 2009

Um diese faszinierende gestalterische Technik der für Portugal so typischen Keramikfliesen zu erhalten und künstlerisch weiter zu entwickeln, widmet er sich mit großem Engagement auch der Heranführung von Kindern an diese traditionelle Technik, was ihm zusätzliche Reputation brachte.



Óbidos, 2017
Um diese faszinierende gestalterische Technik der für Portugal so typischen Keramikfliesen zu erhalten und künstlerisch weiter zu entwickeln, widmet er sich mit großem Engagement auch Kindern, um sie an diese traditionelle Technik heranzuführen.
Dies brachte Thomas Schittek zusätzliche Anerkennung und Reputation.